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13 Jul 2016 Stoffliche und verfahrenstechnische Konzeption veganer Wurstwaren
Doktorand (m/w) (vorgesehene Projektdauer 30 Monate)

Stoffliche und verfahrenstechnische Konzeption veganer Wurstwaren

Doktorand (m/w) (vorgesehene Projektdauer 30 Monate)

Im Rahmen eines AiF-Forschungsvorhabens (Stoffliche und verfahrenstechnische Konzeption veganer Wurstwaren) soll die Herstellung veganer Wurstwaren ohne Zusatzstoffe unter Anwendung fleischtechnologischer Prozesse erarbeitet werden. Das Forschungsvorhaben wird vom DIL in Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim durchgeführt.

Für die Durchführung wird ab 01.08.2016 (frühestmöglicher Beginn) eine Stelle als Doktorand (m/w) (vorgesehene Projektdauer 30 Monate) ausgeschrieben.

Unser Angebot

Nach Zahlen des Bundesverbands der Deutschen Fleischwarenindustrie ist ein Rückgang des Fleischwarenverzehrs in Deutschland von ca. 2% pro Jahr zu verzeichnen. Damit setzt sich ein Trend fort, der seit 2007 zu beobachten ist. Zwar haben viele Unternehmen der Fleischwarenbranche diese Entwicklungen bereits erkannt und mit der Vermarktung von „Wurstwaren“ auf pflanzlicher Basis begonnen, jedoch ist ein Ausbau des bestehenden Angebots notwendig. Vorwiegend finden sich derzeit entweder streichfähige pflanzliche Brotaufstriche auf dem Markt oder schnittfeste Produkte, die allerdings noch tierische Proteine wie z.B. Molken- oder Eiproteine zur Strukturierung enthalten können.

Das Ziel dieses Projektes ist, neue stoffliche und verfahrenstechnische Ansätze zu erforschen, die Unternehmen der Fleischwarenindustrie in die Lage versetzen, eine Vielfalt an veganen Wurstwaren zu entwickeln und industriell zu produzieren. Wir postulieren als Grundhypothese dieses Projektes, dass vegane Wurstmassen, die zur Herstellung schnittfester veganer Würste mit Brühwurst oder Rohwurstcharakter benötigt werden, aus drei unterschiedlichen Strukturelemente bestehen sollten: (1) nichtlösliche anisotropische Proteinfasern mit definiertem Wassergehalt (2) partiell-kristalline Fettpartikel mit spezifischen Schmelzprofilen, und (3) hochviskose Proteinsuspensionen, die gelierfähig sind. Derartige vegane Matrices könnten anschließend unter Verwendung etablierter fleischtechnologischer Verfahren (Brühen, Trocknen, Fermentieren, Räuchern) zu schnittfesten veganen Würsten mit unterschiedlichen Produktattributen verarbeitet werden.

Lösungsweg

Um diese Hypothese zu testen, werden in AP 1 pflanzliche Proteine, Fette und Öle zur Konzeption geeigneter Proteinfasern, Proteinsuspensionen und Fettpartikel verwendet, sowie hinsichtlich ihrer mechanischen, thermischen und optischen Eigenschaften charakterisiert. In AP 2 werden geeignete Grundsysteme kombiniert und mechanisch behandelt, um vegane Wurstmassen zu erzeugen, die in AP 3 in industriellen Erhitzungs- oder Trocknungs- und Säuerungsprozessen zu schnittfesten veganen Wurstwaren verarbeitet werden können.

Profil
  • Master-Abschluss (oder gleichwertig) im Bereich Lebensmitteltechnologie oder einer verwandten/ angegliederten Disziplin
  • selbstständige und eigenverantwortliche Arbeitsweise, Einsatzbereitschaft und Teamfähigkeit
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Ansprechpartner
Interessiert?
Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen.
Gerne auch per E-Mail.

Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e.V.
Prof.-von-Klitzing-Str. 7 · D - 49610 Quakenbrück
Telefon: +49 (0)54 31.183 - 0
Telefax: +49 (0)54 31.183 - 114
bewerbung@dil-ev.de
13 Mai 2016 Vacancy for a research associate

Vacancy for a research associate

Vacant Position

Within the Volkswagen Foundation Project, the DIL has a vacancy for a young researcher on the research project entitled “Enhancing health promoting properties of fruit juices and smoothies using formulation and processing as an integrated approach”. This project aims to study the possibility of enhancing stability and bioaccessibility of health promoting polyphenolic compounds in fruit juices and smoothies by a combination of novel formulation of the fruit juices/smoothies with protein rich non-animal sources combined with novel processing technologies pulsed electric fields (PEF) and high pressure processing (HPP).

Profile of the hosting organisation

We offer a multi-facetted and demanding range of work in an institute that is growing strongly as well as the possibility of assuming responsibility right from the outset. The DIL is a highly attractive employer as it offers working in a diversified team, numerous possibilities for personal development, integration of the institute in national and international networks and a good working atmosphere. More information can be found on www.dil-ev.de.

Location of the vacant position

The project is a joint project between the German Institute of Food Technologies (Quakenbrueck, Germany) and the Technion, Israel Institute of Technology (Haifa, Israel). The recruited researcher will be based at German Institute of Food Technologies (Germany), with possibility of visiting the other partner.

Schwerpunkte
  • 2-year full-time employment contract at the German Institute of Food Technologies - Continuation after 6 months is dependent upon a positive evaluation
  • Supervision by recognized experts and access to state-of-the-art research and pilot-scale equipment
  • Enrolment in a PhD program is encouraged
Profil
  • Holding a Master Degree (or equivalent) in Food Science & Technology or related discipline
  • Fluent in spoken and written English
  • Good knowledge of German is beneficial
  • Applications (in English or German) should include:
  • CV
  • Motivation letter describing research career goals, skills and experience
  • Full contact details of at least one reference person
  • All other relevant information (working experience, volunteering, additional courses etc.)

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17 Mär 2016 Wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w)

Wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w)

Wir bieten die Möglichkeit der eigenverantwortlichen Bearbeitung eines 3-jährigen Projektes im Bereich Lebensmittelverfahrenstechnik in einem innovativen und spannenden Umfeld. Das Ziel des Projektes besteht darin, neue Wertstoffe für die Lebensmittelproduktion aus pflanzlichen Nebenströmen (Kartoffel-, Karotten- und Rapsverarbeitung) zu gewinnen. Diese können entweder direkt aus Nebenströmen isoliert oder durch Biokonversion erzeugt werden. Während der Aufarbeitung werden mechanische, thermische und elektromagnetische Prozesse für ein Aufschluss und Hydrolyse der Nebenströme eingesetzt. Die Möglichkeit zur Promotion ist gegeben und ausdrücklich erwünscht.

Schwerpunkte
  • Forschung im Bereich Auf- und Verarbeitung von Nebenströmen und Konversionsmöglichkeiten
  • Versuchsdurchführung und –auswertung
  • Herstellung von Produktmustern und Identifikation vielversprechender Einsatzmöglichkeiten
  • Optimierung der Produktionsprozesse unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus den Teilprojekten Ökobilanzierung sowie den ökonomischen und gesellschaftlichen Anforderungen an die Verwertung von Nebenströmen
Profil
  • Studium der Fachrichtung Lebensmitteltechnologie, -produktion, Bioverfahrenstechnik, Verfahrenstechnik oder vergleichbares
  • selbstständige und eigenverantwortliche Arbeitsweise, Einsatzbereitschaft und Teamfähigkeit
  • sicherer Umgang mit MS Office
  • gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift

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