Ehemaliger EU-Parlamentspräsident informiert sich
Am 28. August 2009 nahm Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering die Möglichkeit wahr, dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik einen Besuch abzustatten. Der bis vor kurzem noch amtierende Präsident des Europäischen Parlaments zeigte sich sehr erfreut über die vielschichtigen Aktivitäten des Instituts im Rahmen der Forschungsförderung der EU und des INTERREG-Programms. Das Zustandekommen der DIL-INTERREG-Initiative ‚FoodFuture’ war letztlich nur möglich geworden, weil Prof. Pöttering – damals noch Fraktionsvorsitzender der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) und europäischer Demokraten (EVP-ED) im Europäischen Parlament – sich erfolgreich für die Fortführung der europäischen Strukturförderung entlang der Deutsch-Niederländischen Grenze eingesetzt hatte. FoodFuture wird voraussichtlich im Januar 2010 starten.
Bereits begonnen hat das vom DIL koordinierte FP7 Network of Excellence ´Hightech Europe´. Das zur Verbesserung des Wissenstransfers angelegte 4jährige Netzwerkprojekt bietet nach Aussage von Prof. Pöttering hervorragende Möglichkeiten zur dauerhaften Etablierung des DIL in der Gruppe der führenden europäischen Lebensmittel-Forschungsinstitute. Er begrüßte in diesen Zusammenhang, dass das DIL zu diesem Zweck ein Büro in Brüssel eröffnet hat und sicherte seine Unterstützung zur nachhaltigen Stärkung dieser Initiative zu.
Die Kooperation mit der FH Osnabrück im Rahmen des Studiengangs ´Wirtschaftingenieur Lebensmittelproduktion´ bezeichnete Prof. Pöttering als gelungenes Beispiel für regionale Zusammenarbeit. Er bedankte sich bei Dr. Heinz und dem ebenfalls anwesenden Prof. Figura (FH Osnabrück) für diese Maßnahme, die beträchtlich zur Verbesserung der Nachwuchssicherung für die Lebensmittelindustrie beitrage.
Die inhaltliche Arbeit des DIL wurde am Beispiel der Biotechnologie und der Prozesstechnik von Dr. Hertel und Dr. Knoch vorgestellt. Mit Blick auf die Bauarbeiten zur Gebäudeerweiterung zeigte sich Prof. Pöttering sehr zufrieden über die zukünftigen Arbeitsmöglichkeiten und wünscht dem DIL besonders für seine Aktivitäten auf der europäischen Bühne alles Gute.



